Restaurants in Bad Neuenahr

Das unglaublich schöne an den Restaurants in Bad Neuenahr ist die unheimliche Dichte an Plätzen an denen man gut Essen & Trinken kann. Die Gastronomischen Betriebe sind hier in der Stadt unheimlich stark vertreten und bieten ein breites Spektrum an verschiedenen kulinarischen Genüssen an. Für jeden Gaumen und für jeden Geldbeutel ist etwas dabei. Hier finden Sie eine kleine Auswahl von meinen Restaurant-Erlebnissen in der Stadt Bad Neuenahr. Viel Spaß beim Genießen!




QYPE: Kamijo, Bonn

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Der Wahnsinn!

Das war der beste Sushi den ich bisher gegessen habe und ich habe schon verschiedenes ausprobiert. Ein japanisches Restaurant ist einfach noch mal etwas anderes als eine Sushi-Bar.

Das Ambiente ist sehr interessant Japanisch, helles Holz, Schwarze Tischplatten und Reispapier. Zu dem kommen die gemütlichen Stühle mit den großen Sitzflächen auf denen die drei Stunden, die wir dort saßen, wie im Flug vergingen. Die Japanerinnen waren sehr höflich und unglaublich aufmerksam. Sie sprechen sehr leise, was zu Ihrer Kultur gehört und man nicht negativ deuten sollte. Man muss halt gut hinhören. ;-)

Wir haben uns für das Sushi-Luxus Menü entschieden. Es kostet 50,- EUR pro Person und ist jeden Cent wert. Es gab eine Miso-Suppe die sehr geschmackvoll war, sie hatte irgend wie eine Specknote in Duft und Geschmack, die sehr lecker war. Diese kam bestimmt von den Algen. Als Vorspeise gab es dann eine heiß/kalte Platte. Darauf lag eine Scheibe Ente, ein wunderbar gebratenes Stück Thunfisch, eine Schnecke die mich auch Geschmacklich sehr überrascht hat und noch diverse Salate.

Als Hauptgang gab es dann den Sushi, der auf einem großen Holzschiff serviert wurde und voll bepackt war mit leckeren Sachen. Jakobsmuschel, Thunfisch, Gelbflossenthunfisch, Kaviar, Lachs, Gambas und Tintenfisch. Es war wirklich ein Gedicht, der Fisch war ein Traum und von bester Qualität. Hier hat man wirklich geschmeckt warum der Sushi so teuer ist.

Vom Nachtisch waren wir dann ein wenig enttäuscht, da wir noch groß gerätselt hatten was es den so an Japanischen Desserts geben kann. Das Ergebnis war dann ein Schälchen mit einer achtel Honigmelone, einer halben Erdbeere und einer Physalis. Hätten uns einfach etwas Japanischeres vorgestellt.

Ich musste dann auch umbedingt noch ein Japanisches Bier probieren. Es gab ein Kirin Ichiban, das sehr leicht schmeckte. Ausserdem war es mal schön einen Drachen auf seinem Bierglas zu haben. ;-)

Beim Rausgehen haben wir dann auch noch gesehen das er im Gault Millau 2009 ausgezeichnet wurde… Was will man mehr!

Also wir werden bestimmt noch mal hingehen! Meine Erwartungen wurden übertroffen.